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Der Vorsitzende des Arbeitskreises, Herr
Dr. Veil, begrüßt die Teilnehmer und stellt den Referenten vor.
Herr Prof. Dr. Meyer
erläutert, dass sowohl Festgestein als auch nordisches
Geschiebematerial Eingang in das Werkzeuginventar des
Steinzeitmenschen fand. Grundsätzlich gliedere sich das
Gesteinsmaterial in drei Großgruppen:
Als Beispiel für
Vulkanite diente folgendes Anschauungsmaterial:
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Porphyr- wegen seiner Klüftigkeit eher selten zur
Werkzeugherstellung verwendet
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Basalt- ebenfalls eher
ungeeignet
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Diabase ( umgewandelte Basalte) –
porphyre Diabase im Neolithikum oft als geschliffene
Werkzeuge anzutreffen
Bei der zweiten
Hauptgruppe, den metamorphen Gesteinen, handelt es sich um Gesteine,
die durch mannigfaltige äußere Einflüsse chemisch verändert wurden.
Als Beispiele dieser
Gruppe legte der Referent vor:
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Quarzit (
umgewandelter Sandstein)
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Gneise (
umgewandelte Granite) – Hartvarianten
fanden Verwendung
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Amphibolite ( umgewandelte Hornblende) – oft
für Äxte oder Schuhleistenkeile verwendet
Die Sedimentgesteine
- dritte Hauptgruppe - fanden durch folgende Beispiele Eingang in den
Vortrag:
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harte
Sandsteine ( Quarzite)- aufgegliedert in roten iotnischen Sandstein (Trockenmauerwerk im
Neolithikum), Hardeberga- Sandstein (geschliffene Werkzeuge),
Scalithen- Sandstein und Kalmarsund- Sandstein
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weiche
Sandsteine ( Verwendung als Reibmühlen)
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Flinte –
untergliedert in dunklen Maastricht- Flint und helleren, jüngeren
Dan- Flint aus dem Tertiär sowie den Balswick- Flint als
morphologische Mischform
Abschließend
präsentierte Herr Prof. Dr. Meyer Bernsteinstücke und erläuterte, daß
dieses „Gestein“ sich in Niedersachsen in elsterzeitlichen
Schmelzwassersanden findet ( z.B. in der Weserniederung).
Der Vortrag endete um
18.15 Uhr.
Nach einer halbstündigen Pause setzte Herr
Prof. Dr. Meyer seine Ausführungen mit einem Diavortrag über
Findlinge fort. Besonderes Augenmerk richtete er hierbei auf die
prähistorisch und die historische Verwendung ( Landmarke, Kultstätte?
, Baumaterial).
Ein besonderes Anliegen war es dem
Referenten hierbei, auf die rezente Gefährdung dieser Naturdenkmale
durch Baumaßnahmen und Rohstoffgewinnung einzugehen.
Nach einem
Hinweis eines Teilnehmers auf die von Herrn Dr. Dirk Raetzel-Fabian
gestaltete Website -
www.jungsteinsite.de
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sprach Herr Dr. Veil dem Referenten seinen Dank aus und kündigte die
nächste Veranstaltung - „Importierte Steinartefakte“ - für den
09.03.2001 an.
Das Arbeitstreffen
endete gegen 19.30 Uhr.
Protokollant:
Johann Friedrich Tolksdorf
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