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1.)
Der Vorsitzende des Arbeitskreises, Herr Dr. Veil, begrüßt die
Teilnehmer und stellt den Referenten sowie das Thema des Vortrages
vor. Anschließend wurden die Teilnehmer gebeten, eventuelle
Adressenänderungen im Mitgliederverzeichnis zu vermerken.
2.) Der
Referent, Herr Dr. Kossian, gab zunächst einen Überblick über die
Forschungsgeschichte im Bereich der Beile und Äxte des jüngeren
Neolithikums und stellte die aus forschungsgeschichtlicher Sicht
wichtigsten Arbeiten zu diesem Thema vor.
Dann erläuterte
er das grundlegende Herstellungsschema eines Flintbeiles oder einer
Flintaxt durch gezielte Schlag- und Schleiftechnik und die Arten einer
Nachbesserung bzw. Umarbeitung. Besonders das letztgenannte Moment
erschwert die eindeutige Zuordnung eines Artefakts zu einem Typ.
Da die Zuordnung eines Artefakts zu einem Beil- oder Axttyp oft auf
der Relation bestimmter metrischer Daten beruht, ging der Referent nun
auf die Datenerfassung an bestimmten markanten Stellen des Beiles bzw.
der Axt ein, die nicht in allen Publikationen in gleicher Weise
durchgeführt wird. All diese Faktoren beeinträchtigen die klare
Typologisierung, die in Verbindung mit geschlossenen Befunden
schließlich zu einer Datierung führen soll.
Anschließend ging
Herr Dr. Kossian auf verschiedene „Grundtypen“ der jüngerneolithischen
Beile und Äxte sowie ihre Zeitstellung ein. Hierbei beschrieb er
anhand einiger Zeichnungen:
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