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In der Gemarkung Altencelle
liegt in einiger Entfernung vom Schaperkrug das bekannte
Hügelgräberfeld "Am Föscherberg", das, wie eine neuerliche
Begehung und Vermessung erwies, noch aus 24 größeren und
kleineren Grabhügeln besteht. In früheren Zeiten war es
erheblich umfangreicher, denn ein Teil der Hügel ist im
Laufe der Zeit der Kultivierung zum Opfer gefallen (die Lage
von mindesten 5 ehemaligen Grabhügeln ist im Acker noch
feststellbar).
Von unberufener Hand war
hier in der Zeit nach 1945 das Hügelgrab Nr. 17 durch eine
vom Nordrande aus fast bis zur Mitte sich ausdehnende wilde
Grabung gestört worden, so daß eine Notgrabung unumgänglich
wurde, um weitere Beschädigungen zu verhüten. Die Kosten der
Untersuchung hatte die Verwaltung des Landkreises Stelle
übernommen, wofür auch an dieser Stelle unser Dank
ausgesprochen werden soll. Die Grabung wurde im Einvernehmen
mit Herrn Schulrat Prof. Dr. Pröve zu zu einer
Schulungsgrabung für unsere Pfleger (die - wie in den Jahren
vor dem Kriege, kirchspielweise eingesetzt werden sollen)
ausgestaltet und in der Zeit vom 3. bis 5. Juli 1950
durchgeführt. Über die wesentlichen Ergebnisse sol in
Folgendem in aller Kürze berichtet werden.
Am Hügelgrab 17 "Am
Föscherberg" erwies sich als ein Langhügel von etwa 16,5 m
Länge, 10,0 m Breite und 0,8 m Höhe. Die Längserstreckung
verlief nicht, wie sonst in unseren Gegenden üblich, von
Norden nach Süden, sondern von Nordosten nach Südwesten. In
dem noch erhaltenen Teil des Grabhügels (der Südhälfte)
wurden drei ungestörte altbronzezeitliche Bestattungen
festgestellt und in dem gestörten nördlichen Teil nach dem
Nordrande zu, zwei wohl eisenzeitliche oder
jungbronzezeitliche Nachbestattungen (Leichenbrand und
einige Gefäßreste). Auf Grund der Lage der Hauptbestattungen
I und II kann gesagt werden, daß durch die wilde "Grabung"
der vergangenen Jahre im nordöstlichen Teil des Hügels
sicher eine, wahrscheinlich aber zwei Bestattungen zerstört
und ausgeraubt worden sind.
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