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Über die Art
der Bestattung (Baumsarg oder nicht) können ebenso wenig
sichere Angaben gemacht werden, wie über die Richtung der
Beisetzung; denn infolge der geringen Tiefe verhinderte die
hier durchlaufen obere Ortseinschicht exaktere
Beobachtungen.
Für die
Datierung der drei Bestattungen sind folgende Erwägungen von
Bedeutung:
Weder in den beiden Hauptbestattungen I und II noch in der
Nachbestattung III traten Metallbeigaben auf. Der für den
sog. "Sögeler"-Abschnitt der nordwestdeutschen Bronzezeit
typischen Feuerschlagstein der Bestattung I datiert diese in
die Periode I der Bronzezeit. Die besonders feine
Bearbeitung der Pfeilspitzen unterstützt diese Datierung,
die auch für die in der gleichen Ebene beigesetzte Leiche
der Bestattung II zutreffen dürfte.
Schwieriger
gestaltet sich die Datierung der bronzezeitlichen
Nachbestattung III, die ja 40 cm über den beiden unteren
Bestattungen lag. Feuersteinpfeilspitzen sind auch in der
Periode II gang und gäbe, und sie reichen gelegentlich wohl
auch in die Periode III hinein. Aus der Periode II des
Lüneburgischen Kreises ist eine große Zahl von
Feuersteinpfeilspitzen in geschlossenen Grabfunden bekannt
geworden, wobei allerdings bemerkt werden muß, daß diese
häufig etwas kleiner sind und außerdem die außerordentlich
feine Bearbeitungsweise sie sie in Periode I von der
steinzeitlichen Technik her noch bekannt war, oft vermissen
lassen. Eine solche Vergröberung der Technik ist nun an der
Pfeilspitz III nicht nachzuweisen, sie entspricht vielmehr
in dieser Hinsicht und auch bezüglich der Größe vollkommen
den der Bestattungen I und II. Es liegt daher auch für die
Nachbestattung III die Möglichkeit vor, daß sie gleichfalls
noch der Periode I der Bronzezeit angehört.
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