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Archäologie - nostalgisch (?) |
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Leseproben
aus älteren Ausgaben der Archäologischen Fachzeitschrift
"DIE KUNDE" sowie aus weiteren Publikationen
Urgeschichtliche Untersuchungen im Gebiet der Solquelle von
Sülbeck
Bei der durch Prof. Jacob-Friesen angeregten Aufnahme ur-
und frühgeschichtlicher Funde des Kreises Einbeck zeigte es
sich schon von Beginn der Arbeit an, daß manche Gewässer auf
den urgeschichtlichen Menschen erhöhte Anziehungskraft
ausübten, daß an vielen gewöhnlichen Quellen ur- und
frühgeschichtlich anmutende Überlieferungen hafteten und daß
vor allem die Umgebung der drei Solquellen des Kreises in
Sülbeck, Salzderhelden und am Salzberge bei Hollenstedt eine
ganze Reihe von Funden aufzuweisen hatte.
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Die
Scheibenfibel von Tangendorf, Kr. Harburg
Im Jahre 1930 fand der Bauer
Heinrich Wille aus Tangendorf beim Abgraben eines Hügelgrabes,
das in der Nordwestecke der Feldmark Tangendorf auf einem
Geländestück lag, das "Im schwarzen Dorn" bezeichnet wird, eine
große Scheibenfibel aus Silber mit vergoldeter Zierplatte ...
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Photowettbewerb 1938
(Mit einer Einführung von Dr. Babette Ludowici,
Niedersächsisches Landesmuseum Hannover)
Aus Anlass einer 1938 in Hannover abgehaltenen „Reichstagung
für Vorgeschichte“ wurde von der damaligen
„Arbeitsgemeinschaft für die Urgeschichte
Nordwestdeutschlands“ gemeinsam mit dem Niedersächsischen
Heimatbund und unterstützt von der „niedersächsischen
Presse“ ein Fotowettbewerb veranstaltet.
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Wilhelm Kupper,
Hannover
Ein Beitrag zur Erforschung
symbolischer Zeichen auf Gefäßen der frühen Eisenzeit
(Die Kunde Heft Nr. 1 / 2 - 1940)
In dem Aufsatz "über die
symbolische Bedeutung eines Ornamentes auf den
langobardischen Gefäßen Mecklenburgs und Osthannovers"
(Zeitschrift Mecklenburg 34, Jahrg. 1993, Heft 2) weist
Prof. Jacob-Friesen darauf hin, dass "in der sonst die
Verzierungen so wenig benutzenden Keramik der vorrömischen
Eisenzeit als Symbole als Schmuck auftreten". Symbolische
Zeichen finden sich...
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Karl
Waller, Cuxhaven
Ein elbgermanischer Fibelfund aus der Oxstedter Heide bei Cuxhaven
(Die Kunde Heft 1, 2, 3 -
1944)
Im Zuge der Aufforstungsarbeiten in der Oxstedter Heide nahe
der Altenwander Gemarkungsgrenze (vgl. Abb. 1) wurde durch
Zufall eine eigenartige Bestattungsanlage angeschnitten.
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Friedrich Lippe, Lehrer
in Bösel, Kr. Dannenberg
Osterbräuche im Kreise Dannenberg
(Die Kunde Heft 4 u. 5 - 1944)
In den Dörfern Prezelle und Lomitz im Kreise Dannenberg gab
es bis zum Kriege statt des Osterfeuers einen Osterbaum. In
den Tagen vor Ostern sammelten die Knaben Kienspan, Stroh
und Geld; für das Geld wurden Nägel und Draht gekauft. Eine
gerade Kiefer, die von allen Zweigen befreit war, wurde mit
Kienholz benagelt und mit Stroh umwickelt. Oben hinauf kam
dann noch ein Bienenkorb oder ein Teertopf, damit die Spitze
gut brennen sollte.
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Prof. Dr. K. H. Jacob-Friesen
Wissenschaft und Weltanschauung
in der
Urgeschichtsforschung
(Die Kunde Neue Folge, Heft 1 u. 2 - 1950)
Von vielen unserer Freunde werden wir immer wieder gefragt,
wodurch sich denn die heutige Auffassung über die älteste
Kultur unserer Vorfahren von der in der
nationalsozialistischen Zeit mit soviel Propaganda
unterstrichenen Lehre unterscheide, denn der vorgelegte
Fundstoff sei doch derselbe wie früher auch. Gewiß, der
Stoff ist derselbe und wird immer - mit den durch neue Funde
bedingten Erweiterungen - derselbe bleiben, aber der große
Unterschied zwischen früher und jetzt ist die Deutung des
Stoffes. Hier stehen sich eben schroff Weltanschauung und
Wissenschaft gegenüber.
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Karl Schlabow (Neumunster)
Ein neuer Moorfund gibt Aufschluß
über Form und Faltenfall des germanischen Mantels
zur Eisenzeit.
(Die Kunde Neue Folge 1, Heft 1 u. 2 - 1950)
Durch das Landesmuseum Hannover
(Direktor Prof. Dr. Jacob-Friesen) wurden im Jahre 1949 im
Großen Moor zu Hunteburg, nördlich Osnabrück, zwei dicht
nebeneinander ruhenden Leichen geborgen. Der über 2000
jährige Fund wurde in einem großen Moorblock, in der Lage
unberührt, ins Labor des Museums Hannover geschafft. Hier
konnten nach sorgfältigster Vorbereitung mit allen
wissenschaftlichen Hilfsmitteln, unter Hinzuziehung
anerkannter Spezialisten, alle Einzelheiten dieses seltenen
Fundes untersucht.
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Dr. H. Piesker (Hermannsburg)
Ein
Hügelgrab der Bronzezeitperiode I bei Altencelle.
(Die Kunde Neue Folge 1, Heft 3 u. 4 - 1950)
In der Gemarkung Altencelle
liegt in einiger Entfernung vom Schaperkrug das bekannte
Hügelgräberfeld "Am Föscherberg", das, wie eine neuerliche
Begehung und Vermessung erwies, noch aus 24 größeren und
kleineren Grabhügeln besteht. In früheren Zeiten war es
erheblich umfangreicher, denn ein Teil der Hügel ist im
Laufe der Zeit der Kultivierung zum Opfer gefallen (die Lage
von mindesten 5 ehemaligen Grabhügeln ist im Acker noch
feststellbar).
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Dr. W. D. Asmus (Hannover)
Eine Jacob-Friesen-Medaille
(Die Kunde Neue Folge 2, Heft 2/3 - 1951)
Am 1.1.1950 konnte der Direktor des Landesmuseums und
Landesarchäologe von Niedersachsen, Prof. Dr. K. H.
Jacob-Friesen, auf eine 40jährige Berufstätigkeit
zurückblicken. Am 1.1.1910 war er als wissenschaftlicher
Hilfsarbeiter am Museum für Völkerkunde zu Leipzig
eingetreten, dessen urgeschichtliche Abteilung er schon als
Gymnasiast bearbeitet und als Student der Öffentlichkeit
zugänglich gemacht hatte. Die hinter dem Jubilar liegenden
vier Jahrzehnte sind erfüllt mit einem reichen Segen
bahnbrechender Museumsarbeit und Forschertätigkeit.
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Dr. Willi
Wegewitz (Hamburg-Harburg)
Eine Steinkiste in der Feldmark Rade im Kreise Harburg
(Die Kunde Neue Folge 2, Heft 4 - 1951)
Im Frühjahr 1949 fand der
technische Angestellte des Helms-Museums in Hamburg-Harburg,
W. Rüland, bei der Aufnahme der urgeschichtlichen Denkmäler
in der Südostecke des Grauener Bauernholzes in der Feldmark
Rade eine regelmäßige Steinsetzung, die ein in den Boden
eingetiefte kleine Steinkammer vermuten ließ.
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Dr. M. Claus
Ein eigenartiger Schleifstein aus Söhre, Kr.
Hildesheim-Marienburg
(DIE KUNDE - Neue Folge 6 -
Heft 3 u. 4 - Jahrgang 1955)
Aus dem Tal der Innerste,
südlich und südostwärts Hildesheim, sind bisher nur wenig
urgeschichtliche Funde bekannt geworden. Diese angebliche
Fundleere wird jedoch schlagartig durch das reichhaltige
Fundmaterial der - leider bisher kaum bekannten -
Privatsammlung Wehr in Groß-Düngen, Kreis
Hildesheim-Marienburg, behoben. Durch jahrzehntelange,
systematische Flurbegehungen haben die Herren Wehr sen. und
jun. zahlreich mittel- und jungsteinzeitliche sowie
früheisenzeitliche Fundplätze festgestellt und die
Oberflächenfunde geborgen.
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