Home
Landesmuseum
Arbeitskreis Steinzeit
Publikationen
Landesverein
Freundeskreis
Termin-Kurzübersicht
Links
Sitemap
..
Home > Publikationen Übersicht > Archäologie in Niedersachsen > Großsteingräber in Niedersachsen 

.

"Sicher ist es, daß diese Steindenkmäler nicht von Menschen unserer Gestalt und auch nicht von Einheimischen errichtet wurden. Diese besaßen nicht die Kraft und die Handfertigkeit, solche gewaltigen Prachtbauten zu errichten, auch hatten sie keine Maschinen oder Instrumente, um solche schweren Steine von weither durch unwegsames Gelände zu transportieren und schließlich übereinander zu stapeln, da diese Steine sehr groß und schwer waren ...
Wie soll man aber eigentlich diese alten, gewaltigen, fremden Altertümer deuten? Sie sind alle zusammen Begräbnisplätze von grausamen und barbarischen Riesen, Hünen oder Giganten ...

Diese Worte schrieb im Jahre 1660 der gelehrte Theologe und Arzt Johan Picardt. Er folgte einer weit verbreiteten Volksmeinung, die noch heute in den Namen vieler Großsteingräber zum Ausdruck kommt: Hünenbett, Hünensteine, Hünenkeller, Riesenhütte ...

Die Großsteingräber zählen zu den eindrucksvollsten archäologischen Denkmalen in Niedersachsen. Rund 400 von ihnen sind - meist in stark zerstörtem Zustand - erhalten. Andere fielen Kultivierungsarbeiten zum Opfer und wurden zerschlagen, um als Baumaterial Verwendung zu finden. Wie wurden die großen Steingräber errichtet und wie alt sind sie?

Hünenbett im Kiecker Wald, Kr. Harburg


Weiter zum nächsten Kapitel "Die Bauweise"