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Anfänge, Grundzüge und Gliederung
Der Beginn der Jungsteinzeit ist durch
einen der wichtigsten Fortschritte in der Geschichte der Menschheit
gekennzeichnet, den Übergang von der rein aneignenden
Nahrungsbeschaffung des Jagens, Fischens und Sammelns zur produzierenden
Wirtschaftsweise durch Ackerbau und Viehzucht.
Die neue Wirtschaftsweise entstand vor
etwa 10 000 Jahren im Vorderen Orient, wo die Voraussetzungen wie Klima,
Wildformen von Getreidearten und Haustieren dazu gegeben waren. Dabei
handelt es sich mehr um einen allmählichen Übergang als um eine spontane
Erneuerung
Die agrarische Erwirtschaftung größerer
Erträge und deren Vorratshaltung führt zu einer festeren Siedlungsweise
und ermöglicht das Entstehen größerer Dorfgemeinschaften. Erstmals ist
damit die Grundlage zu verstärkter politischer Organisation und der
Entwicklung einer differenzierteren sozialen Gliederung, zum Anhäufen
von Besitztümern, zu einem verstärkten Handel und zur Herausbildung
eines spezialisierten Handwerkertums gegeben.

Die Ausbreitung der bäuerlichen
Lebensweise
(nach C 14-Daten, unkalibriert)
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