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Home > Publikationen Übersicht > Archäologie in Niedersachsen > Jungsteinzeit 

 

Anfänge, Grundzüge und Gliederung

Der Beginn der Jungsteinzeit ist durch einen der wichtigsten Fortschritte in der Geschichte der Menschheit gekennzeichnet, den Übergang von der rein aneignenden Nahrungsbeschaffung des Jagens, Fischens und Sammelns zur produzierenden Wirtschaftsweise durch Ackerbau und Viehzucht.

Die neue Wirtschaftsweise entstand vor etwa 10 000 Jahren im Vorderen Orient, wo die Voraussetzungen wie Klima, Wildformen von Getreidearten und Haustieren dazu gegeben waren. Dabei handelt es sich mehr um einen allmählichen Übergang als um eine spontane Erneuerung

Die agrarische Erwirtschaftung größerer Erträge und deren Vorratshaltung führt zu einer festeren Siedlungsweise und ermöglicht das Entstehen größerer Dorfgemeinschaften. Erstmals ist damit die Grundlage zu verstärkter politischer Organisation und der Entwicklung einer differenzierteren sozialen Gliederung, zum Anhäufen von Besitztümern, zu einem verstärkten Handel und zur Herausbildung eines spezialisierten Handwerkertums gegeben.

Die Ausbreitung der bäuerlichen Lebensweise
(nach C 14-Daten, unkalibriert)


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