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Home > Publikationen Übersicht > Archäologie in Niedersachsen > Jungsteinzeit 

 

Neue Geräteformen geben Einblick in das veränderte Alltagsleben der Menschen. Wichtigstes Werkzeug, um Felder und Siedlungsplätze in die dichten Lauburwälder zu roden, war das Beil Hacken zur Feldbestellung, Sichelklingen zur Getreideernte und Mahlsteine zum Getreidequetschen geben Auskunft über weitere Tätigkeiten des Steinzeitbauern.

Erstmals werden Tongefäße hergestellt, die im bäuerlichen Haushalt bei der Nahrungszubereitung und der trockenen Vorratshaltung gegenüber den herkömmlichen Behältern aus organischem Material große Vorteile haben.

Sich allmählich aus ihrem Ursprungsgebiet ausbreitend, erreicht die neue Wirtschaftsweise Niedersachsen um 5000 v. Chr. Bis zum Beginn der Bronzezeit um 1700 v. Chr. erstreckt sich die Geschichte der Jungsteinzeit über einen Zeitraum von mehr als 3000 Jahren. Die kulturelle Entwicklung - in zahlreiche Fundgruppen gegliedert - kann in einen frühen, mittleren und späten Abschnitt geschieden werden.


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