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Home > Publikationen Übersicht > Archäologie in Niedersachsen > Hannovers Landwehr

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Der 1404 als "Hardenbergstorn" genannte Pferdeturm hat einen fast quadratischen Grundriss von 4,25 m Seitenlänge. Über einem 3,8 m hohen Bruchsteinsockel mit gewölbtem Erdgeschoss erheben sich weitere Zwischengeschosse, auf die bei der Renovierung 1892 ein Fachwerkgeschoss mit steilem Helm gesetzt wurde. Die vom Pferdetrum nach Südosten verlaufene Landwehr trifft auf die "Hohe Landwehr", die vor 1399 als geschlossenen Verbindung der Kirchröder, Bischofholer und Döhrener Landwehr entstand und noch heute die Südgrenze der Eilenriede bildet (Landwehrgraben).

Schon 1355 sind Döhrener Warte und Landwehr genannt; 1361 findet "Das Bischofshol" erst Erwähnung. Die "Hohe Landwehr" bestand aus Wallhecken und drei Gräben, deren Verlauf sich im Gelände noch nachweisen lässt. Einer von Ihnen fürt heute als Landwehrgraben Wasser zur Leine. Westlich des des Döhrener Turms sind noch Teile eines besser erhaltenen Doppelwalles zu sehen, der in eine Parkanlage einbezogen wurde. Östlich des Turmes sind parallel zum Landwehrgraben Reste von Wällen und Gräbern vorhanden. Die "Hohe Landwehr" fand östlich des Kirchröder Turmes ihre Fortsetzung in der "Spitzen Landwehr", die nördlich des Tiergartens auslief.

 

Abb. 3: Pferdeturm, spätmittelalterlicher Wartturm, Am Eisstadion

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