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Als weiteres Baudatum (Umbau oder
Neubau) des Döhrener Turms wird das Jahr 1382 genannt, die
übrigen Baudaten der Warten sind unsicher, da in den Quellen
häufig nur die Landwehr und nicht der dazugehörige Turm genannt
ist. Der Döhrener Turm ist ein Rundturm, der seine endgültige
Gestalt Ende des 15. Jahrhunderts bekam. Der in Ziegeln
gemauerte Turm auf niedrigem Quadersockel hat drei Geschosse,
von denen die unteren gewölbt sind. Zugang bietet eine von unten
heraufführende Wendeltreppe. Die beiden Obergeschosse waren
beheizbar. Der Fachwerkoberbau stammt von 1888.

Döhrener Turm,
spätmittelalterlicher Wartturm
1373 wird die "Roder Landwehr"
genannt, an der später ein heute nicht mehr vorhandener Turm
stand. Im selben Jahr findet nochmals die Döhrener Landwehr
Erwähnung. Seit 1387 ist die Landwehr bei der List und die
Neue
Landwehr ("nyge landwehr") auf dem Steintorfeld bezeugt. Etwa an
der Ecke Podbielskistraße / Burckhardtstraße stand bis Mitte des
19. Jahrhunderts der alte rechteckige Lister Wartturm. Nach
seinem Abriss erbaute 1895 H. Schaedtler eine romantisierende
Nachbildung in Anlehnung an den runden Döhrener Turm.

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