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Home > Publikationen Übersicht > Archäologie in Niedersachsen > Hannovers Landwehr

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Der begrenzte militärische Wert der Warten erwies sich im Jahre 1486 beim Angriff auf Hannover durch Herzog Heinrich d.Ä., der damals mit der Stadt in Fehde lag. Dabei ließ er den Döhrener Trum verbrennen und die hannoverschen Knechte erschlagen (Sage von Hannovers Spartanern). Sofort von den Bürgern wieder instand gesetzt, wurde der Turm 1490 nochmals vom Herzog im Handstreich genommen, ohne dass dieser sein Ziel, die Stadt zu erobern, erreichen konnte.

Damit ist der Rundgang entlang der ehemaligen hannoverschen Landwehr beendet. Bitte seien Sie beim Begehen vorsichtig und rücksichtsvoll, da nur durch einen schonenden Umgang die Zeugnisse unserer Vergangenheit auch künftig erhalten bleiben.

Literatur:

H.-W. Heine, Die mittelalterliche Landwehr von Hannover, Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern 49 (1981) 48 - 55.

H. Zimmermann. Vier Grenzen. Ein Stadtteil im Umbruch (1980).

Denkmaltopografie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen 10.1, Stadt Hannover, Teil 1. Braunschweig/Wiesbaden 1983, 135, 156 f.

Impressum:

Herausgegeben vom Niedersächsischen Verwaltungsamt - Institut für Denkmalpflege - in Verbindung mit dem Niedersächsischen Landesmuseum Hannover und der Landeshauptstadt Hannover.

Text: H.-W. Heine, Redaktion: D. Vonend

Zeichnungen: Niedersächsisches Verwaltungsamt - Institut für Denkmalpflege - Hannover (J. Greiner, H. Mahn)

Fotos: H.-W. Heine

© Niedersächsisches Verwaltungsamt, Hannover 1984