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Das gelegentliche
Auftreten von Kupferschmuck in den aus großen Steinen
errichteten Grabanlagen der jüngeren Steinzeit kündet bereits
ein neues Zeitalter an. Dennoch sollten noch Jahrhunderte
vergehen, bevor der neue Werkstoff, die Bronze, den Norden
erreichte und die steinzeitlichen Kulturen umformte.
Wenn auch bisher
Siedlungsplätze nicht entdeckt worden sind, so ist die
Bronzezeit (ca. 1600 bis 750 v. Ch.) im Kreisgebiet durch eine
Reihe von Hügelgräbern (Abb. 3;
Karte 4, 8, 10)
und Einzelfunde (Abb. 4) recht gut belegt. Das Metall muss
damals enorm kostbar gewesen sein, da weiterhin viele Geräte aus
Stein angefertigt wurden. Reiche mit Bronze ausgestattete Gräber
deuten auf ein wohlhabendere bäuerliche Oberschicht hin.


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