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Aus Anlass einer 1938 in Hannover abgehaltenen „Reichstagung für Vorgeschichte“ wurde von der damaligen „Arbeitsgemeinschaft für die Urgeschichte Nordwestdeutschlands“ gemeinsam mit dem Niedersächsischen Heimatbund und unterstützt von der „niedersächsischen Presse“ ein Fotowettbewerb veranstaltet. Ganz im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie - in deren Dienst sich damals auch viele in Niedersachsen tätige Archäologen gestellt hatten - sollte dieser Wettbewerb „die Volksgenossen aufrufen, ehrwürdige Zeugen der großen Vergangenheit unseres Volkes in der Landschaft zu sehen und dadurch die Verbundenheit dieser Denkmäler mit der Landschaft, und zwar im weiteren Sinne mit dem Geist der Landschaft zu beweisen.“ Von den über 500 eingereichten Aufnahmen wurde 1939 eine Auswahl von prämierten Bildern in der „Kunde“ publiziert. „Die Kunde“ erschien damals als „gemeinsames Mitteilungsblatt der Arbeitsgemeinschaft für die Urgeschichte Nordwestdeutschlands im Reichsbund für deutsche Vorgeschichte und der Arbeitsgemeinschaft für die Volkskunde Niedersachsens.“
Die Aufnahmen sind heute gleichwohl von dokumentarischem Wert. Sie
zeigen verschiedene Bodendenkmäler in ihrem damaligen Erhaltungszustand
oder, wie etwa im Fall der Lübbensteine bei Hannover, in einer
Rekonstruktion aus den Jahren 1935/36. Bilder des Photowettbewerbes 1938 |