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Die horizontale Streuung der
Steinartefakte ist unimodal. Der Schuhleistenkeil befindet sich peripher
dazu. Die Verteilung der Mikrolithen und Kerbreste ist bimodal. Die
Ausdünnung ist auch in der Profilaufnahme von 1987 erkennbar.
Zu den Funden gehören Holzkohlestückchen, verkohlte Haselnußschalen,
ein größeres Herdsteinfragment sowie zahlreiche Feuersteinartefakte.
Kerne machen etwa 1 % (mit und ohne Absplisse) aus, Werkzeuge 5 % der
Artefakte. 28 % der Grundformen sind Klingen/Lamellen und über 60 %
der Werkzeuge sind Mikrolithen. Einfache Spitzen dominieren mit 65 %,
langschmale Dreiecke sind sehr selten (3 %), Vierecke fehlen.

Mikrolithen der Grabung 1997: 1-23 einfache Spitzen, 24 Rückenmesserchen (?),
25-28 Dreieckspitzen, 29 langschmales Dreieck, 30-33
ungleichschenklige Dreiecke, 34-54 Kerbreste. Technologisch und typologisch liegt ein älteres Mesolithikum vor, das
nach datierten Vergleichsfunden kaum jünger als 7000 calBC sein sollte.
Der Schuhleistenkeil ist jedoch nach Grabfunden im Verbreitungsgebiet der
Linienbandkeramik formenkundlich nicht älter als mittlere
Linienbandkeramik. Mit 14C- und Thermolumineszenz-Datierungen soll die
zeitliche Einordnung der Fundstreuung überprüft werden.
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Literatur:
Breest, K. 1988: Ein Schuhleistenkeil von einem
mittelsteinzeitlichen Fundplatz in der Gemarkung Schletau, Ldkr.
Lüchow-Dannenberg, Die Kunde N.F. 39, 1988, 53-62.
Breest, K. 1997:
Studien zur Mittleren Steinzeit in der Elbe-Jeetzel-Niederung (Landkreis
Lüchow-Dannenberg). In: G. Wegner (Hrsg.), Beiträge zur Steinzeit in
Niedersachsen. Veröffentlichungen der urgeschichtlichen Sammlungen des
Landesmuseums zu Hannover 47. Oldenburg 1997, 141-389.
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