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Home > Publikationen > Archäologie - nostalgisch (?) > Symbolische Zeichen ...

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Dasselbe Motiv trägt ein Jastorf-b-Gefäß von Gr. Eischau, Kr. Salzwedel (Museum Salzwedel 1918) mit weniger scharf abgesetztem Halsansatz, steilem kurzen Rand und zwei Henkeln. Während bei dem ersten Gefäß das Ornament sich unmittelbar unter dem Halse befand, ist bei diesem erst eine glatte Zone unter dem Hals, dann ein horizontaler Kammstrich mit einem fünfzinkigen Kamm zu bemerken. Darunter erst befindet sich die Feldereinteilung mit dem Ornament (Abb. 7).

Den Zusammenhang dieses Ornamentes mit dem Ornament des abwärts gerichteten Bogens zeigt vielleicht das bei Jacob-Friesen a.a. O. Taf. 1 Abb. 2 und in der Jahresschrift für die Vorgeschichte der sächsisch-thüringischen Länder Bd. XIV, Taf. XXV, Abb. 4,abgebildeten Urne von Wittenberg, wo neben dem Gabelkreuz der plastische Wulst auf dem in Kammstrich eingeglätteten Streifen steht.

Diese kleine Zusammenstellung erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Sie soll lediglich einmal aufzeigen, daß nur bei genauester Beobachtung der durch äußere Einflüsse meist sehr geschädigten Gefäßwandung alle die wichtigen Kennzeichen hervortreten, die zur Erforschung des so bedeutungsvollen und bisher noch viel zu wenig beachteten Kapitels über Symbolzeichen in unserer Vorzeit wichtig sind.