|
Vergrößerung durch Klick auf das Bild
Tod aus der Luft
Menschen sind Jäger. In vielen frühen Gesellschaften sicherte die
Jagd das tägliche Überleben. Fernwaffen wie Wurfspeere und Pfeile
machten den Menschen zu einem gefährlichen, überlegenen Angreifer.
Schon der Neandertaler versuchte, die Leistung von hölzernen Speeren
und Lanzen zu verbessern. Man „schärfte“ sie durch aufgesetzte
Spitzen aus Feuerstein.
Jäger, aber auch Krieger haben stets versucht, Projektile noch
effektiver zu gestalten. Das heißt: noch tödlicher. Sie waren dabei
sehr erfinderisch. Knochenspitzen wurden mit rasiermesserscharfen
Feuersteinmessern besetzt oder man schuf spitze Pfeilbolzen direkt
aus diesem Material.
Die hier gezeigten Pfeilspitzen stammen aus der Jungsteinzeit und
Bronzezeit. Sie haben verschiedene Formen. Feuerstein war für
Pfeilköpfe hervorragend geeignet und fand häufig Verwendung. Aber
auch Knochen wurden zu Projektilspitzen verarbeitet.
|