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Der besondere Fund im Dezember 2008

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Oh, Du schöne Winterzeit

Schlittschuhlaufen ist keine Erfindung der Moderne. Schon früher haben Menschen Möglichkeiten ersonnen, über das Eis zu gleiten. Besonders geeignete Hilfsmittel dafür sind Langknochen vom Pferd oder Rind. Eine Fläche eines solchen Knochens wird zum Gleiten geglättet. Die Knochen werden dann unter den Schuh gebunden. Um nicht zu stürzen, müssen allerdings die Füße immer parallel zueinander gleiten und man muss sich mit einem Stock abstoßen.

In Russland waren solche „Schlittknochen“ noch um 1800 in Gebrauch. Man konnte damit aber nur geradeaus fahren. Für Schwünge und Pirouetten, wie wir sie vom Eiskunstlaufen kennen, benötigt man scharfe Kanten zum Abstoßen des Fußes. Möglich wurde dies durch die Entwicklung von Eisenschienen in Holzfassung. Sie veränderten die Kunst des Eislaufens grundlegend. Die Niederlande sind bei der Herstellung von Stahlschlittschuhen schon seit dem 14. Jahrhundert führend. Die Begeisterung dafür hat sich dort bis heute erhalten.

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