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Der besondere Fund im Januar 2009

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  "Haarknotenfibeln" aus Klein Hesebeck

… Kopf hoch!

Diese prächtigen Schmuckstücke aus Bronze hat man bei Klein Hesebeck im Landkreis Uelzen entdeckt. Sie sind dort vor rund 3000 Jahren zusammen mit anderen Gegenständen im Boden verborgen worden. Vielleicht hat man sie einfach versteckt. Sie könnten aber auch Teil eines Opfers an die Götter gewesen sein. Der Materialwert der Objekte war erheblich.

Ungewöhnlich ist auch die Größe der Stücke. Kleinere Exemplare ihrer Art gehörten damals im Norden und Osten Niedersachsens zur Tracht wohlhabender Frauen. Grabfunde zeigen, dass sie am Hinterkopf getragen wurden, festgesteckt in einem Haarknoten oder an einer Haube. Archäologen nennen sie deshalb „Haarknotenfibeln“.

Die drei Stücke aus Klein Hesebeck wiegen jeweils fast 400 Gramm. Mit diesem enormen Gewicht waren sie sicher nicht Teil der alltäglichen Kleidung. Sie wurden vermutlich nur zu besonderen Anlässen getragen. Auffälliger Kopfschmuck gehört auch heute noch in vielen Kulturen zur Festtagstracht.

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