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Home > Fachbereich Archäologie > Der besondere Fund > März 2009 

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Der besondere Fund im März 2009

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  nackengebogene Axt

 Die Axt im Moor  

Über unzählige Jahrtausende hinweg war Stein in alle Teilen Europas der wichtigste Werkstoff zur Herstellung von Waffen und Geräten. Dazu gehörten auch effektive Äxte mit sehr scharfen Schneiden. Im Laufe der Bronzezeit verlor das Material dann seine Bedeutung. Fast 1000 Jahre wurden keine lang Steinäxte mehr angefertigt. Dann plötzlich, wie aus dem Nichts, werden in der jüngeren Bronzezeit (ca. 1200-700 v. Chr.) in Nordwestdeutschland über 500 Jahre hinweg wieder Äxte aus Stein produziert. Archäologen bezeichnen sie als „nackengebogene Äxte“. Ihren merkwürdigen Namen verdanken sie einem nach unten gebogenen Zapfen am Nacken der Axt. Die Stücke sind ausgesprochen qualitätvoll gearbeitet - aber ihre Schneiden sind stumpf! Wozu die unbrauchbaren Geräte dienten, wissen wir nicht. Vielleicht waren es Kultobjekte: Viele Exemplare sind in Mooren oder Gewässern versenkt worden. Opfergaben an die Götter?

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