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Home > Fachbereich Archäologie > Der besondere Fund > Mai 2009 

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Der besondere Fund im Mai 2009

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  Geröllkeulen

Steinzeit-Mini

In Mittelsteinzeit (ca. 8000 – 5000 v. Chr.) lebten die Menschen in der nordwestdeutschen Tiefebene noch als Jäger und Sammler. So genannte „Geröllkeulen“ sind typische Werkzeuge dieser Epoche. Sie bestanden aus einem durchbohrten Stein, zumeist aus Quarzit, der auf einen hölzernen Schaft gesteckt und befestigt wurde. Die Schäfte sind vergangen, aber die Steine haben sich in großer Zahl erhalten. Meist finden sich daran kleine Aussplitterungen, die zeigen, dass damit hartes Material bearbeitet wurde.

Üblicherweise sind die Keulensteine etwa faustgroß, so wie der hier gezeigte aus Leese (Ldkr. Nienburg, Weser). Kleine Exemplare sind hingegen sehr selten. Das Stück hier stammt aus Hoysinghausen (Ldkr. Nienburg, Weser). Es  trägt aber die gleichen Gebrauchsspuren wie ein normaler Keulenstein. Vielleicht war diese ungewöhnliche „Minikeule“ ein Fein-Werkzeug. Sie könnte aber auch ein Spielzeug gewesen sein.

 

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