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Frisch aus der Werkstatt!
Seit Gründung des Landesmuseums 1852 wurden aus archäologischen
Ausgrabungen unzählige Funde eingeliefert. Die Anzahl der
einzelnen Objekte umfasst mittlerweile einige Millionen. Alle
Stücke wurden in der Restaurierungswerkstatt konserviert, um sie
so vor einem Zerfall geschützt aufbewahren zu können. Aufgrund
ihrer immensen Menge können sie aber nur schrittweise
restauriert werden. Dabei kommt es mitunter zu spannenden
Entdeckungen: Grobe Klumpen aus Sand und Metallresten etwa
erweisen sich als wahre Schatzkästlein.
Die „Klumpen“ wurden auf einem germanischen Friedhof des 1./2.
Jahrhunderts n. Chr. bei Uelzen ausgegraben. Viele enthalten
Reste von korrodierten Grabbeigaben. Bei den hier gezeigten
Gegenständen handelt es sich um Beschläge und Besätze eines
prächtig verzierten Kampfschildes. Zusammen mit zwei wertvollen
Reitersporen wurden sie im abmontierten Buckel des Schildes
vergraben. Die Stücke sind die letzten Reste der Ausrüstung
eines toten Kriegers, der mit Reitausrüstung und Bewaffnung
eingeäschert worden ist.
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