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„Kupferklau mit Kinderwagen“,
… unter solchen Titeln berichten Zeitungen heute über den
häufigen Diebstahl von Kupfer. Kupfer war aber auch schon vor
4200 Jahren ein begehrter Rohstoff. Da es in Norddeutschland
kaum Lagerstätten für dieses „rote Gold“ gibt, musste es bereits
am Ende der Steinzeit von weit her importiert werden.
Kupfergegenstände aus dieser Zeit sind daher selten. Sie waren
besonders kostbar. Ein solches Objekt stammt auch aus einem Grab
der Glockenbecherkultur. Es wurde 1982 auf dem Nachtwiesenberg
bei Esbeck entdeckt. Zur Überraschung der Ausgräber barg das
Grab die Überreste eines erwachsenen Mannes und eines
Neugeborenen. Den Toten wurde eine Keramikschale mit Speisen und
vier steinerne Pfeilspitzen beigegeben. Der kleine Dolch aus
Kupfer ist das wertvollste Objekt. Was war wohl der Grund für
diese außergewöhnliche Jenseitsausstattung?
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