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Die
archäologische Sammlung des Landesmuseums ist mit derzeit über
148.000 Katalogeinträgen und 5500 Regalmetern Lagerfläche eine
der größten in Europa. Sie versteht sich als ein Staatsarchiv
nichtschriftlicher historischer Sachzeugnisse Niedersachsens.
Sie bewahrt diese Geschichtsquellen für zukünftige Generationen,
die ihre eigenen, neuen Fragen an das Material stellen werden.
Die Anfänge der Sammlung liegen in der Zeit vor der Gründung des
Museums im Jahr 1852. Ihren Grundstock bildeten die Bestände des
1835 gegründeten Historischen Vereins für Niedersachsen.
Die
wichtigsten Originalfunde aus dieser Sammlung werden in den
großen und lichten Räumen des Landesmuseums in einer ständigen
Ausstellung präsentiert. Hier kann man die Spuren des Menschen
im heutigen Niedersachsen über 500 000 Jahre zurückverfolgen!
Ergänzt durch Rekonstruktionen und Modelle, geben die zum Teil
einmaligen Objekte einen lückenlosen Überblick über die
Geschichte Nordwestdeutschlands von der Altsteinzeit bis ins
Hohe Mittelalter. Die bedeutsamsten Funde aus den einzelnen
Epochen werden in zeitlicher Ordnung in folgenden Bereichen
präsentiert:
Jäger und
Sammlerinnen (Alt- und Mittelsteinzeit)
Frühe
Bauerkulturen – die Jungsteinzeit
Handel und
Wandel – Die Bronzezeit
Der
Germanen in Niedersachsen – Eisenzeit
Die
Germanen und das Geld
Die
Altsachsen
Sachsen,
Friesen, Slawen – frühe Geschichte vom 8. – 12. Jh. |