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Ur- und
Frühgeschichte
in Niedersachsen
Herausgegeben von
Hans-Jürgen Häßler
1991, 592 Seiten,
ISBN 3-8062-0495-0,
EUR 14,95
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| Archäologische Spurensuche Ur- und Frühgeschichtsforschung ist spannend und aufregend. In
Niedersachsen - dem zweitgrößten deutschen Bundesland - haben die Archäologen eine
Fülle von Hinterlassenschaften des ur- und frühgeschichtlichen Menschen ans Licht
gebracht. Vom Faustkeil bis zur frühmittelalterlichen Königspfalz reicht das Spektrum
der archäologischen Spuren, die von der weitgehend schriftquellenlosen älteren
Landesgeschichte zeugen. Großsteingräber, Reste prähistorischer Wehranlagen und
historischer Burgen, Hort- und Opferfunde belegen eindrucksvoll die Besiedlung des
heutigen niedersächsischen Raumes seit der Altsteinzeit und vermitteln wertvolle,
teilweise einzigartige Erkenntnisse über die kulturgeschichtliche Entwicklung in diesem
Gebiet.
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| Kultur und Geschichte Die Ergebnisse der Spurensuche werden - auf dem neuesten Stand der
Forschung - im ersten Teil des reich bebilderten Buches vorgestellt. Kurzdarstellungen
über die Entstehung des Naturraums im Quartär, über die Entwicklung der Tier- und
Pflanzenwelt sowie über anthropologische Erkenntnisse beschreiben die Voraussetzungen und
Bedingungen menschlichen Lebens. In chronologischer Reihenfolge wird der Leser dann mit
den archäologischen Funden und Befunden jeder Epoche von der Altsteinzeit bis zur
karolingisch-ottonischen Zeit vertraut gemacht: Sie vermitteln faszinierende Einblicke in
Siedlungsweise und Hausbau, Wirtschaftsform und Handwerk, Erfindungsgeist und Technik,
Handel, Verkehr, Gesellschaft, Alltagsleben und Kult der Menschen aller behandelten
Epochen.
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| Archäologische Denkmale und Fundplätze von A bis Z Der zweite, ortsalphabetisch gegliederte topographische Teil
informiert über alle wichtigen archäologischen Denkmale (Erdwerke, Ringwälle,
Großsteingräber, Grabhügel, Burganlagen u. a.) und Fundplätze in Niedersachsen.
Zahlreiche Fotos, Kartenskizzen und Zeichnungen veranschaulichen den Text.
Über den Herausgeber
Dr. Hans-Jürgen Häßler, geb. 1939 in Leipzig, ist Wissenschaftler
an der Urgeschichtsabteilung des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover. Seine
Spezialgebiete sind die vorrömische Eisenzeit Mittel- und Nordeuropas sowie die
altsächsische Stammesgeschichte.
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| Aus dem Inhalt Allgemeiner Teil
Forschungsgeschichte
von Otto Mathias Wilbertz und Reinhard Maier
Die geologische Entwicklung im Eiszeitalter
von Klaus-Dieter Meyer
Quartäre Vegetationsgeschichte des norddeutschen Raums
von Brigitte Urban
Die Entwicklung der Tierwelt in Niedersachsen während des
Eiszeitalters
von Ulrich Staesche
Zur Untersuchung anthropologischer Funde in Niedersachsen
von Winfried Henke
Alt- und Mittelsteinzeit
von Hartmut Thieme
Jungsteinzeit
von Elke Heege und Reinhard Maier
Bronzezeit
von Alf Metzler und Otto Mathias Wilbertz
Vorrömische Eisenzeit
von Hans-Jürgen Häßler
Römische Kaiserzeit
von Wolfgang Schwarz
Völkerwanderungs- und Merowingerzeit
von Hans-Jürgen Häßler
Karolingische und ottonische Zeit
von Friedrich-Wilhelm Wulf
Ausblick: Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit in
Niedersachsen
von Friedrich-Wilhelm Wulf
Topographischer Teil
Archäologische Denkmale und Fundstellen in Niedersachsen
bearbeitet von Jutta Möller
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| Die Autoren Dr. Frank Berger, Kestner-Museum Hannover
Dr. Hans-Jügen Häßler, Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Dr. Elke Heege, Staatliches Museum für Naturkunde und Vorgeschichte
Oldenburg
Dr. Winfried Henke, Privatdozent, Institut für Anthropologie, Johannes
Gutenberg-Universität Mainz
Dr. Reinhard Meier, Institut für Denkmalpflege Hannover
Prof. Dr. Klaus-Dieter Meyer, Niedersächsisches Landesamt für
Bodenforschung Hannover
Alf Metzler M. A., Institut für Denkmalpflege Hannover
Dr. Jutta Möller, Institut für Denkmalpflege Hannover
Dr. Wolfgang Schwarz, Ostfriesische Landschaft Aurich
Dr. Ulrich Staesche, Niedersächsisches Landesamt für Bodenforschung
Hannover
Dr. Hartmut Thieme, Institut für Denkmalpflege Hannover
Prof. Dr. Brigitte Urban-Küttel, Fachhochschule Nordost-Niedersachsen
Suderburg
Dr. Otto Mathias Wilbertz, Institut für Denkmalpflege Hannover
Friedrich-Wilhelm Wulf M. A., Institut für Denkmalpflege Hannover

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