Newsletter Urgeschichte
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Ausgabe Dezember 2008

Ihre Meinung: info@urgeschichte.de

Wir wünschen Ihnen eine gute Adventszeit, besinnliche Weihnachtstage und
alles Gute für das Jahr 2009!

Inhalt:
1. Veranstaltungen des Museums/Ausstellungseröffnung „Roter Franz“ 
2.
Vortragsreihe des Nds. Landesvereins für Urgeschichte
3. Arbeitskreis ...STEINZEIT
4. Kurz berichtet
 

1. Veranstaltungen des Museum zum  „Roten Franz“

15.10.2008 - 18.01.2009 Sonderausstellung: Der Rote Franz. Ein Toter auf Reisen.
Der rote Franz zählt zu den Attraktionen der archäologischen Sammlung des Hauses. 2002 trat die berühmte Moorleiche aus dem 3. oder 4. Jh. eine Reise rund um die Welt an. Sie war in sieben Museen in Europa, Kanada und den USA zu sehen. Die Studioausstellung führt zu den Stationen dieser Reise - wie der "Rote Franz" sie zu Lebzeiten angetroffen hätte und geht darüber hinaus der schwierigen Frage nach, ob man tote Menschen verleihen und zur Schau stellen darf.
16.10.2008 -
18.01.2009
Entdeckerkoffer: Weltreise einer Moorleiche
Ein Koffer voller Fragen und Spiele
Leihgebühr € 5 am Shop erhältlich
Do. 11.12.2008
16:30 - 18:30 Uhr
Archäologischer Jugendclub: Römisches Geld in germanischen Händen

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2. Vortragsreihe des Nds. Landesvereins für Urgeschichte
Die Vorträge sind Veranstaltungen des Niedersächsischen Landesvereins für Urgeschichte e.V. in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Archäologie des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover. Sie finden statt im Vortragssaal des Niedersächsischen Landesmuseums, Willy-Brandt-Allee 5. Der Eintritt ist frei, im Anschluss Umtrunk mit den Referenten.

Gäste sind zu den Vorträgen herzlich willkommen.

Do., 11.12.2008, 19:30 Uhr
Ur- und Frühgeschichte von Schrift III
Römische Grafiti - Einblicke in den Alltag vor 2000 Jahren
Dr. Marcus Reuter, Archäologischer Park Xanten
Unter den vielfältigen kulturellen Errungenschaften, die die Römer nach Mitteleuropa brachten, nimmt die Schrift zweifellos den bedeutendsten Rang ein. Zur römischen Schriftkultur zählen aber nicht nur monumentale Steindenkmäler, wie sie heute noch in zahlreichen Museen zu sehen sind, sondern auch vor allem die sogenannten Kleininschriften.
Dazu gehören z.B. Texte auf hölzernen Schreibtäfelchen oder Ritzinschriften auf unterschiedlichsten Gegenständen. Die meisten dieser Zeugnisse scheinen auf den ersten Blick wenig spektakulär - bei genauerem Hinsehen aber eröffnen sich hier oft faszinierende Einblicke in das antike Alltagsleben: Warenetiketten für gekochte Spatzen, Werbetexte in Kuchen-Backformen oder gar die Verfluchung der Stiefmutter... Der Vortrag bietet einen Streifzug durch die Welt solcher Schriftfunde - und die Erkenntnis, dass das zwischenmenschliche Leben in Vielem unseren heutigen Verhältnissen sehr ähnlich war.

Infos auch unter: http://www.urgeschichte.de/landesver/vortrag.htm

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3. Arbeitskreis ...STEINZEIT

Der Arbeitskreis ...STEINZEIT wurde 1999 als Arbeitskreis im Niedersächsischen Landesverein für Urgeschichte e.V. gegründet. Er ist ein regionales Forum für Steinzeitfragen geworden und wird von Laien, Amateurarchäologen und Fachleuten besucht. Seine ungezwungene Atmosphäre und die ausdrücklich gewünschte Allgemeinverständlichkeit tun der Wissenschaftlichkeit keinen Abbruch. Alle Veranstaltungen finden im Vortragssaal des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover statt. Gäste sind herzlich willkommen!

Der Arbeitskreis kommt viermal im Jahr zusammen. Die Arbeitstreffen finden immer am 1. Donnerstag im März, Juni, September und Dezember statt. Der Termin für die Jahrestagung ist der 1. Samstag im November.

Infos auch unter: http://www.urgeschichte.de/arbkreis/aktuelles.htm

Anmeldungen per mail: Stephan.Veil@nlm-h.niedersachsen.de oder per Post:
Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Fachbereich Archäologie, Willy-Brandt-Allee 5, 30169 Hannover.


Do. 04.12.2008
16:00 – ca. 19:00 Uhr
Arbeitskreis ...STEINZEIT: Arbeitstreffen
Artefakte und Knochen aus den Ablagerungen der Leine bei Hannover - Stand der Bergung und Aufarbeitung.
kostenlos

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 4.  Kurz berichtet

Moora - Das Mädchen aus dem Uchter Moor

Drei Jahre nach dem Fund der Moorleiche im Großen Uchter Moor hat im Sommer 2008 ein interdisziplinäres Forschungsvorhaben zur weiteren Untersuchung des Fundes begonnen. An dem Projekt, das mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gefördert wird, sind neben dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege das Seminar für Ur- und Frühgeschichte der Universität Göttingen sowie das Institut für historische Küstenforschung in Wilhelmshaven beteiligt. Gegenstand des auf drei Jahre befristeten Vorhabens ist die Erforschung der Lebensumstände der Menschen am Übergang von der Bronzezeit zur vorrömischen Eisenzeit im weiteren Umfeld des Großen Uchter Moores.

Vollständiger Artikel unter:
www.archaeologie-online.de/links/detail/16953.php

Künstlerische Nachbildung
von Moora zu ihren Lebzeiten

Ausstellung der ältesten Kunstwerke in Tübingen

Das berühmte Mammut vom Vogelherd und andere Tübinger Funde der ältesten erhaltenen Kunstwerke sind vom 12. bis 21. Dezember in einer Ausstellung des Museums der Universität Tübingen MUT und des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen im Museum Schloss Hohentübingen zu sehen.

Details unter:
http://www.blogspan.net/presse/das-mammut-vom-vogelherd-in-tbingen/mitteilung/8473/

Die Hüllen sind gefallen
Wichtige Etappe bei der Restaurierung des Marktores von Milet ist erreicht

Das fast 1.900 Jahre alte nördliche Markttor der kleinasiatischen Stadt Milet besteht noch heute zu etwa 80% aus originalen Marmorbauteilen und kann im Berliner Pergamonmuseum bestaunt werden. Der Rest sind Ergänzungen aus Mauerwerk, Beton und Putz. Das Vor einigen Tagen wurde die erste Etappe der umfangreichen Restaurierungsarbeiten abgeschlossen, die das Tor dauerhaft konservieren und Schäden der Vergangenheit beseitigen sollen.

Weiterlesen bei:
http://www.archaeologie-online.de/magazin/nachrichten/artikel/die_huellen_sind_gefallen-1/

Überraschender Fund in Stonehenge

Stonehenge, die monumentale Steinzeit-Anlage nahe Salisbury, gibt noch immer viele Fragen auf. Handelte es sich um einen Kultplatz, eine astronomische Anlage, gar eine Heilstätte, wie jüngst behauptet wurde? Wer wurde hier eigentlich verehrt, und von wann genau stammt die Anlage?

Jetzt ist eine neue Überraschung hinzugekommen: Archäologen des Stonehenge Riverside Project fanden bei ihren jüngsten Grabungen zum ersten Mal eine Skulptur. Doch statt einer vielleicht erwartbaren Götterdarstellung handelt es sich um ein Schwein. Es ist etwa fünfeinhalb Zentimeter groß und wurde aus Kalkstein gefertigt. Gut erkennbar sind eine lange Schnauze, Schlappohren und kurze Beinchen.

Weitere Informationen unter:
http://www.damals.de/sixcms/detail.php?id=187556

Haben wir die Neandertaler ausgerottet'

Neandertaler und moderne Menschen lebten eine Weile nebeneinander in Europa. Dann verschwanden die stämmigen Jäger. Sie könnten der überlegenen Wurftechnik unserer Ahnen zum Opfer gefallen sein, besagt eine neue Theorie

http://www.20min.ch/news/wissen/story/21589751

Rekonstruktion eines
Neandertaler-Mädchens
 (Bild: Christoph P.E. Zollikofer)

»Kein Dunkles Zeitalter. 1200 - 700 v. Chr. - Neue Ausgrabungen und Forschungen zur jüngeren Bronzezeit in Niedersachsen

ab 21. Dezember 2008 im Braunschweigischen Landesmuseum
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wolfenbüttel
Kanzleistraße 3 - 38300 Wolfenbüttel

http://www.nlmb.niedersachsen.de/master/C42403739_N42404012_L20_D0_I37010779.html

 

A N Z E I G E

 

Am 13.12.2008 führe ich in der Zeit von 10.15 Uhr bis 14.30 Uhr ein Seminar

„Auf den Spuren der Römer in Deutschland“ durch.

(Teilnahmegebühr 42.--€, für Teilnehmer der Studienreise ermäßigt.)

aRuB-archäologische Reisen und Bildung
Dr. phil. Beate Veil
Auguste-Ravenstein-Weg 59
30657 Hannover
Tel.: 0511/6069791; Internet: www.arub.net

A N Z E I G E

Zum guten Schluss ein Zitat:

„Zeit ist das, was man an der Uhr abliest“= aus den Funden erkennen bzw. lesen kann
( frei nach Albert Einstein) 

Kennen Sie auch ein Zitat mit archäologischem Bezug? Dann schicken sie uns dies doch bitte per mail (s.u.). Vielen Dank!


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Dieser Newsletter ist ein kostenloser Service des Freundeskreises  Ur- und Frühgeschichte am Niedersächsischen Landesmuseum Hannover. Zusammenstellung: Sigrid Kluge. Mail:  info@urgeschichte.de.
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