|
 |
Newsletter
Urgeschichte
(497 Abonnenten)
Ausgabe Dezember 2008 |
 |
Ihre Meinung:
info@urgeschichte.de
|
Wir wünschen
Ihnen eine gute Adventszeit, besinnliche Weihnachtstage und
alles Gute für das Jahr 2009! |
 |
Inhalt:
1. Veranstaltungen des Museums/Ausstellungseröffnung „Roter Franz“
2.
Vortragsreihe des Nds. Landesvereins für Urgeschichte
3. Arbeitskreis ...STEINZEIT
4. Kurz berichtet
|
1.
Veranstaltungen des Museum zum „Roten Franz“ |
|
15.10.2008 - 18.01.2009 |
Sonderausstellung: Der
Rote Franz. Ein Toter auf Reisen.
Der rote Franz zählt zu den Attraktionen der archäologischen
Sammlung des Hauses. 2002 trat die berühmte Moorleiche aus
dem 3. oder 4. Jh. eine Reise rund um die Welt an. Sie war
in sieben Museen in Europa, Kanada und den USA zu sehen. Die
Studioausstellung führt zu den Stationen dieser Reise - wie
der "Rote Franz" sie zu Lebzeiten angetroffen hätte und geht
darüber hinaus der schwierigen Frage nach, ob man tote
Menschen verleihen und zur Schau stellen darf. |
16.10.2008 -
18.01.2009 |
Entdeckerkoffer: Weltreise einer Moorleiche
Ein Koffer voller Fragen und Spiele
Leihgebühr € 5 am Shop erhältlich |
Do. 11.12.2008
16:30 - 18:30 Uhr |
Archäologischer Jugendclub:
Römisches Geld in germanischen Händen |
.
|
2.
Vortragsreihe des Nds. Landesvereins für Urgeschichte |
|
Die Vorträge sind Veranstaltungen des Niedersächsischen
Landesvereins für Urgeschichte e.V. in Zusammenarbeit mit
dem Fachbereich Archäologie des Niedersächsischen
Landesmuseums Hannover. Sie finden statt im Vortragssaal des
Niedersächsischen Landesmuseums, Willy-Brandt-Allee 5. Der
Eintritt ist frei, im Anschluss Umtrunk mit den Referenten.
Gäste sind zu den Vorträgen herzlich willkommen.
Do., 11.12.2008, 19:30 Uhr
Ur- und Frühgeschichte von Schrift III
Römische Grafiti - Einblicke in den Alltag vor 2000 Jahren
Dr. Marcus Reuter, Archäologischer Park Xanten
Unter den vielfältigen kulturellen Errungenschaften, die die
Römer nach Mitteleuropa brachten, nimmt die Schrift zweifellos
den bedeutendsten Rang ein. Zur römischen Schriftkultur zählen
aber nicht nur monumentale Steindenkmäler, wie sie heute noch in
zahlreichen Museen zu sehen sind, sondern auch vor allem die
sogenannten Kleininschriften.
Dazu gehören z.B. Texte auf hölzernen Schreibtäfelchen oder
Ritzinschriften auf unterschiedlichsten Gegenständen. Die
meisten dieser Zeugnisse scheinen auf den ersten Blick wenig
spektakulär - bei genauerem Hinsehen aber eröffnen sich hier oft
faszinierende Einblicke in das antike Alltagsleben:
Warenetiketten für gekochte Spatzen, Werbetexte in
Kuchen-Backformen oder gar die Verfluchung der Stiefmutter...
Der Vortrag bietet einen Streifzug durch die Welt solcher
Schriftfunde - und die Erkenntnis, dass das zwischenmenschliche
Leben in Vielem unseren heutigen Verhältnissen sehr ähnlich war.
Infos auch unter:
http://www.urgeschichte.de/landesver/vortrag.htm
|
.
|
3. Arbeitskreis
...STEINZEIT |
|
Der Arbeitskreis ...STEINZEIT wurde 1999 als
Arbeitskreis im Niedersächsischen Landesverein für
Urgeschichte e.V. gegründet. Er ist ein regionales Forum für
Steinzeitfragen geworden und wird von Laien,
Amateurarchäologen und Fachleuten besucht. Seine
ungezwungene Atmosphäre und die ausdrücklich gewünschte
Allgemeinverständlichkeit tun der Wissenschaftlichkeit
keinen Abbruch. Alle Veranstaltungen finden im Vortragssaal
des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover statt. Gäste
sind herzlich willkommen!
Der Arbeitskreis kommt viermal im Jahr zusammen. Die
Arbeitstreffen finden immer am 1. Donnerstag im März, Juni,
September und Dezember statt. Der Termin für die
Jahrestagung ist der 1. Samstag im November.
Infos auch
unter:
http://www.urgeschichte.de/arbkreis/aktuelles.htm
Anmeldungen per mail:
Stephan.Veil@nlm-h.niedersachsen.de
oder per Post:
Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Fachbereich
Archäologie, Willy-Brandt-Allee 5, 30169 Hannover.
Do. 04.12.2008
16:00 – ca. 19:00 Uhr |
Arbeitskreis ...STEINZEIT: Arbeitstreffen
Artefakte und Knochen aus den Ablagerungen der
Leine bei Hannover - Stand der Bergung und
Aufarbeitung.
kostenlos |
|
.
|
4. Kurz berichtet |
|
Moora - Das Mädchen aus dem Uchter Moor
Drei Jahre nach dem Fund der
Moorleiche im Großen Uchter Moor hat im Sommer 2008 ein
interdisziplinäres Forschungsvorhaben zur weiteren
Untersuchung des Fundes begonnen. An dem Projekt, das mit
Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft
und Kultur gefördert wird, sind neben dem Niedersächsischen
Landesamt für Denkmalpflege das Seminar für Ur- und
Frühgeschichte der Universität Göttingen sowie das Institut
für historische Küstenforschung in Wilhelmshaven beteiligt.
Gegenstand des auf drei Jahre befristeten Vorhabens ist die
Erforschung der Lebensumstände der Menschen am Übergang von
der Bronzezeit zur vorrömischen Eisenzeit im weiteren Umfeld
des Großen Uchter Moores.
Vollständiger Artikel
unter:
www.archaeologie-online.de/links/detail/16953.php |

Künstlerische Nachbildung
von Moora zu ihren Lebzeiten |
|
Ausstellung der ältesten
Kunstwerke in Tübingen
Das berühmte Mammut vom
Vogelherd und andere Tübinger Funde der ältesten erhaltenen
Kunstwerke sind vom 12. bis 21. Dezember in einer
Ausstellung des Museums der Universität Tübingen MUT und des
Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität
Tübingen im Museum Schloss Hohentübingen zu sehen.
Details unter:
http://www.blogspan.net/presse/das-mammut-vom-vogelherd-in-tbingen/mitteilung/8473/ |
Die Hüllen sind gefallen
Wichtige Etappe bei der Restaurierung des Marktores von
Milet ist erreicht
Das fast 1.900 Jahre alte
nördliche Markttor der kleinasiatischen Stadt Milet besteht
noch heute zu etwa 80% aus originalen Marmorbauteilen und
kann im Berliner Pergamonmuseum bestaunt werden. Der Rest
sind Ergänzungen aus Mauerwerk, Beton und Putz. Das Vor
einigen Tagen wurde die erste Etappe der umfangreichen
Restaurierungsarbeiten abgeschlossen, die das Tor dauerhaft
konservieren und Schäden der Vergangenheit beseitigen
sollen.
Weiterlesen bei:
http://www.archaeologie-online.de/magazin/nachrichten/artikel/die_huellen_sind_gefallen-1/ |
|
Überraschender Fund in
Stonehenge
Stonehenge, die monumentale Steinzeit-Anlage nahe Salisbury,
gibt noch immer viele Fragen auf. Handelte es sich um einen
Kultplatz, eine astronomische Anlage, gar eine Heilstätte,
wie jüngst behauptet wurde? Wer wurde hier eigentlich
verehrt, und von wann genau stammt die Anlage?
Jetzt ist eine neue Überraschung hinzugekommen: Archäologen
des Stonehenge Riverside Project fanden bei ihren jüngsten
Grabungen zum ersten Mal eine Skulptur. Doch statt einer
vielleicht erwartbaren Götterdarstellung handelt es sich um
ein Schwein. Es ist etwa fünfeinhalb Zentimeter groß und
wurde aus Kalkstein gefertigt. Gut erkennbar sind eine lange
Schnauze, Schlappohren und kurze Beinchen.
Weitere Informationen
unter:
http://www.damals.de/sixcms/detail.php?id=187556 |
Haben wir die Neandertaler
ausgerottet'
Neandertaler und moderne Menschen lebten eine Weile
nebeneinander in Europa. Dann verschwanden die stämmigen
Jäger. Sie könnten der überlegenen Wurftechnik unserer Ahnen
zum Opfer gefallen sein, besagt eine neue Theorie
http://www.20min.ch/news/wissen/story/21589751 |

Rekonstruktion eines
Neandertaler-Mädchens
(Bild: Christoph P.E. Zollikofer) |
»Kein Dunkles
Zeitalter. 1200 - 700 v. Chr. - Neue Ausgrabungen und
Forschungen zur jüngeren Bronzezeit in Niedersachsen
ab 21. Dezember 2008 im
Braunschweigischen
Landesmuseum
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wolfenbüttel
Kanzleistraße 3 - 38300 Wolfenbüttel
|
|
A N Z E I G E
Am 13.12.2008 führe
ich in der Zeit von 10.15 Uhr bis 14.30 Uhr ein Seminar
„Auf den Spuren der Römer in Deutschland“ durch.
(Teilnahmegebühr 42.--€, für Teilnehmer der Studienreise
ermäßigt.)
aRuB-archäologische Reisen und Bildung
Dr. phil. Beate Veil
Auguste-Ravenstein-Weg 59
30657 Hannover
Tel.: 0511/6069791; Internet:
www.arub.net
A N Z E I G E |
Zum guten Schluss ein Zitat:
„Zeit ist das, was man
an der Uhr abliest“= aus den Funden erkennen bzw. lesen kann
( frei nach Albert Einstein)
Kennen Sie auch ein
Zitat mit archäologischem Bezug? Dann schicken sie uns dies doch bitte
per mail (s.u.). Vielen Dank!
|