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Newsletter
Urgeschichte
(524 Abonnenten)
Ausgabe November 2009 |
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Inhalt:
1. Veranstaltungen im Landesmuseum
2.
Arbeitskreis ...STEINZEIT
3. Vortragsreihe des Nieders. Landesvereins für Urgeschichte
4. Befreundete Vereinigungen
5. Kurz berichtet ....
/ Aus dem Internet
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1.
Veranstaltungen im Landesmuseum |
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Die archäologische Dauerausstellung finden Sie in komprimierter
Form im Anschluss an die Naturkundesäle. |
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Archäologischer Jugendclub
„…und es war
Steinzeit“ Nach einjähriger Beschäftigung mit Römern, Germanen
und Indianern stehen nun die ersten Menschen Niedersachsens auf
dem Programm des Archäologischen Jugendclubs.
Ab 8 Jahren,
Anmeldung erforderlich, kostenlos |
Do. 12.11.2009
16:30 - 18:30 Uhr |
Gewusst wie! Materialkunde der
Steinzeit
Teil 2: Knochen und
Geweih |
Do. 26.11.2009
16:30 - 18:30 Uhr |
Gewusst wie! Materialkunde der
Steinzeit
Teil 3: Holz und Rinde |
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Warten auf
den Weihnachtsmann
Bald ist
Weihnachten! Ein Fest des Friedens für die Christen, auch ein
Fest mit vielen Geschenken. Unser Geschenk ist ElternFrei!
Während die Großen die Weihnachtseinkäufe erledigen, können die
Kinder in unseren Workshops Weihnachtsgeschichten hören, Krippen
aus aller Welt kennenlernen und nebenbei für einen der Lieben
ein kleines Geschenk basteln.
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Sa. 28.11.2009
11:00 - 15:00 Uhr |
Workshop
Ab 6
Jahre, Anmeldung erforderlich |
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2. Arbeitskreis ...STEINZEIT |
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Sa. 07.11.2009; ab 09:30 Uhr
11. Jahrestreffen
Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Das Jahrestreffen dient wie gewohnt dem Austausch zwischen
Facharchäologen, Amateurarchäologen und interessierten Laien. Es
umfasst wissenschaftliche Vorträge, Fundmitteilungen sowie eine
"Steinzeitbörse" und bietet Gelegenheit, Funde vorzulegen und
begutachten zu lassen.Das
Vortragsprogramm enthält bereits einige interessante Beiträge,
weitere Vorträge, Kurzberichte und Fundvorlagen sind herzlich
willkommen. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Dr. Stephan
Veil, Emailadresse:
landesverein@gmx.de.
Anmeldungen für die Tagung bitte
schriftlich an den Landesverein:
Nds. Landesmuseum Hannover
Fachbereich Archäologie
z. Hd. Herrn Dr. Stephan Veil
Willy-Brandt-Allee 5, 30169 Hannover oder per mail:
landesverein@gmx.de.
Weitere Infos unter
http://www.urgeschichte.de/arbkreis/aktuelles.htm
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3.
Vortragsreihe
des Niedersächsischen Landesvereins für Urgeschichte |
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Do., 05.11.2009, 19:30
Uhr
Archäologische Highlights
aus Niedersachsen II
Die Hünenburg bei Watenstedt - der erste befestigte Herrschaftssitz aus der
Bronzezeit mit Außensiedlung in Mitteleuropa
Dr. Immo Heske, Göttingen
Am Nordrand der Mittelgebirgszone endet das Verbreitungsgebiet der
jungbronzezeitlichen Befestigungsanlagen. Besonders für den süddeutschen
Raum sind seit einigen Jahrzehnten aufgrund des vergleichsweise guten
Forschungsstandes einige Klassifikationsansätze entwickelt worden, die in
der Diskussion seitdem eine herausragende Rolle spielen. Die Funktion der
Anlagen im Siedlungsgefüge erschließt sich dabei nicht allein über die
jeweilige Befestigung, sondern die zugehörigen Gräberfelder, angegliederten
Flachsiedlungen und die naturräumliche Einbettung in die Mikroregion mit
ihren Ressourcen sind ebenso zu berücksichtigen.
Aus Niedersachsen können mit den Befunden von der Hünenburg bei Watenstedt,
Kr. Helmstedt, völlig neue Ansätze in die Diskussion eingebracht werden. In
einem reichen archäologischen Umfeld ist für die Hünenburg erstmals in
Mitteleuropa nördlich der Alpen eine Außensiedlung entdeckt worden. Die
Ausdehnung reicht dabei an die Vorburgsiedlungen von Troia, Mykene und
Tiryns heran. Die Fund aus der Hünenburg-Außensiedlung zeigen viele Indizien
eines herausragenden Herrschaftssitzes. Qualitätvolle Metallverarbeitung,
Importfunde aus unterschiedlichen "zerrupften" Bestatteten geben erste
Einblicke in einen Eliteort im europäischen Kontext.
Vortrag zum VHS-Seminar "Kalt, feucht und
zugig - wohnten so unsere Vorfahren?" der Reihe Archäologie in Niedersachen.
Dozentin Dr. Beate Veil.
Weitere Informationen:
http://www.urgeschichte.de/landesver/vortrag.htm |
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4.
Befreundete
Vereinigungen |
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Donnerstag, 26. November 2009
Prof. Dr. Klaus Niehr,
Osnabrück
Genealogie und Konfessionalisierung. Porträt und Politik in
Bischofsbüchern von Osnabrück und Verden
19.30 Uhr
Historisches Museum am Hohen Ufer
http://www.historischer-verein-niedersachsen.de/menue_vortraege.html |
Vortrag im
Niedersächsischen Landesmuseum
Prof. Dr. Ulrich Kattman (Oldenburg); Termin: 19.11.2009
19:00 Uhr
Moses kontra Darwin? - Zur Auseinandersetzung von
Kreationismus und Evolutionsbiologie
Die Evolutionstheorie gilt als
die durchgehende Theorie der Biologie. Kreationismus nimmt
die Aussagen der Bibel zur Schöpfung als buchstäbliche
Beschreibung der Entstehung der Welt. Moderne Formen des
Kreationismus stellen die Evolutionstheorie daher in Frage
und stellen ihr die Vorstellungen vom "Design" und von
"Schöpfungsakten" als eine andere Denkmöglichkeit gegenüber.
Eine Veranstaltung der
Naturhistorischen Gesellschaft Hannover |
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5. Kurz
berichtet ... . / Aus dem Internet |
Mittelalter-Grab
Ältester Magdeburger entdeckt
Zufallsfund bei
Straßenarbeiten: Archäologen glauben, das älteste Grab
Magdeburgs entdeckt zu haben. Zudem sind sie ziemlich
sicher, dass der Tote ein Feind Karls des Großen war. In der
Altstadt Magdeburgs in 2,20 Metern Tiefe fanden die
Archäologen das Grab, das nach ihren Angaben das des
ältesten bekannten Bewohners der mittelalterlichen Stadt
ist. Die sterblichen Überreste sind in der Nähe der
St.-Sebastians-Kathedrale unter der alten Fernwärmeleitung
im Fußweg aufgetaucht, sagte Christian Gilthoff vom
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Magdeburg.
Die Knochen, ein verrostetes Eisenmesser und Reste eines
Leinengewands seien im Labor untersucht worden und hätten
auf das achte oder frühe neunte Jahrhundert datiert werden
können.
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/archaeologie/mittelalter-grab-aeltester-magdeburger-entdeckt_aid_443222.html |
Frankreich
Forscher entdecken riesige Dinosaurierspuren
Rund anderthalb Meter groß
sind die Dinosaurier-Fußabdrücke, die im französischen
Jura-Massiv gefunden wurden. Sie stammen von bis zu 40
Tonnen schweren Riesensauriern und erstrecken sich über
Hunderte Meter. Forscher sprechen bereits von einem "Jurassic
Park".
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,653672,00.html |
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Kunstpfad Harburg
Initiatoren veranstalten Führung
Am
Sonntag, dem 1. November 2009, um 11.00 Uhr lädt das
Helms-Museum Kunst- und Kulturliebhaber wieder zu einer
spannenden und informativen Führung über den „Kunstpfad
Harburg“ ein. Als „Kunstführer“ betätigen sich an diesem Tag
die Initiatoren des Kunstpfads. Beginn und Ende des
Rundgangs wird der Harburger Rathausplatz sein, wo einladend
der „Tubabläser“ von Arne Ranslet steht. Die Kosten für die
Führung betragen fünf Euro, welche der Pflege und dem Erhalt
des Kunstpfades zu gute kommen werden.
Für weitere Infos bitte >
hier < klicken (pdf,
44 KB) |
Tödliche Rivalität
Vor 820 Jahren machte Heinrich der Löwe Bardowick dem
Erdboden gleich und ermöglichte Lüneburgs Aufstieg
Auch wenn es makaber klingt:
Aber eigentlich müsste die Stadt Lüneburg heute ein großes
Fest feiern - und zwar angedenk des 820. Jahrestages der
Zerstörung Bardowicks. Hätte Heinrich der Löwe den damals
prosperierenden Handelsplatz an der Ilmenau am 28. Oktober
1189 nicht dem Erdboden gleichgemacht, wäre Lüneburg
vielleicht nie aus dem Schatten Bardowicks herausgetreten.
Doch das ist Spekulation. Dass Bardowick allerdings gewiss
ein bedeutender Handelsort im Mittelalter war, mögen auch
Funde einer friesischen Urnenbestattung in Bardowick
belegen, die in das 7. beziehungsweise frühe 8. Jahrhundert
datieren.
http://www.landeszeitung.de/lokales/landkreis/news/artikel/toedliche-rivalitaet/ |
Bohrkern-Analyse
Menschen unschuldig am CO2-Anstieg in der Steinzeit
Seit 6000 Jahren erhöht
sich langsam der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre. Bislang
galten Brandrodungen und Ackerbau als Ursache. Nun haben
Forscher den Menschen entlastet, allerdings nur für den
Zeitraum bis zur Industrialisierung.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,650854,00.html |

Mammut-Nachbau in Oberhof (Thüringen, Archivbild): Als die
Giganten ausstarben, war der CO2-Gehalt der Atmosphäre
bereits leicht angestiegen |
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Sonderausstellung „Burgen – Graben“ ab 12.11.2009 im
Alamannenmuseum Ellwangen
Anlässlich des 32. Tübinger Universitätstages in Ellwangen
zeigt das Alamannenmuseum Ellwangen in Zusammenarbeit mit
dem Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des
Mittelalters der Universität Tübingen ab 12.11.2009 eine
Sonderpräsentation über die Arbeit der Tübinger
Mittelalterarchäologie. Die in Zusammenarbeit mit
Studierenden des Instituts entstandene Sonderschau mit dem
Titel „Burgen – Graben: Feldarbeit in der
Mittelalterarchäologie“ beleuchtet die Arbeit der
Mittelalterarchäologen anhand der Lehrgrabungen des
Instituts in der Burg von Oberbalzheim, Alb-Donau-Kreis
(2008) und am Burghörnle bei Erkenbrechtsweiler, Kreis
Esslingen (2009). Sie ist bis zum 10. Januar 2010 zu den
üblichen Öffnungszeiten des Museums zu sehen.
Für weitere Infos bitte >
hier < klicken (pdf,
24 KB) |
Zum guten Schluss ein Zitat:
"Voraussetzung für wissenschaftliche Forschung ist nicht Glaube, sondern
wissenschaftliche Arbeit“ (nach Jacob-Friesen).
Kennen Sie auch ein
Zitat, vielleicht mit archäologischem Bezug? Dann schicken sie uns dies doch bitte
per mail (s.u.).
Vielen Dank!
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