Newsletter Urgeschichte
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Ausgabe Dezember 2009

Inhalt:
1. Veranstaltungen im Landesmuseum
2.
Arbeitskreis ...STEINZEIT
3. Vortragsreihe des Niedersächsischen Landesvereins für Urgeschichte
4. Kurz berichtet .... / Aus dem Internet
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1. Veranstaltungen im Landesmuseum

Die archäologische Dauerausstellung  finden Sie in komprimierter Form im Anschluss an die Naturkundesäle.

Archäologischer Jugendclub

"…und es war Steinzeit". Nach einjähriger Beschäftigung mit Römern, Germanen und Indianern stehen nun die ersten Menschen Niedersachsens auf dem Programm des Archäologischen Jugendclubs.

Ab 8 Jahren, Anmeldung erforderlich, kostenlos
Do. 10.12.2009
16:30 - 18:30 Uhr
Gewusst wie! Materialkunde der Steinzeit
Teil 4: Leder
Nikolaus ist da!
So. 06.12.2009
10:00 - 16:00 Uhr

Ein Kinderfest rund um Stiefel, Ruten, Schornsteine und Überraschungen. Wer ist eigentlich Nikolaus? Wird er überall auf der Welt erwartet, kommt er immer mit Geschenken?

Viele Fragen, die wir zusammen klären wollen. Natürlich gibt es auch ganz viel zu naschen, auszuprobieren und zu basteln.
Warten auf den Weihnachtsmann

Bald ist Weihnachten! Ein Fest des Friedens für die Christen, auch ein Fest mit vielen Geschenken. Unser Geschenk ist ElternFrei! Während die Großen die Weihnachtseinkäufe erledigen, können die Kinder in unseren Workshops Weihnachtsgeschichten hören, Krippen aus aller Welt kennenlernen und nebenbei für einen der Lieben ein kleines Geschenk basteln.

Ab 6 Jahre, Anmeldung erforderlich.

Sa. 05.12. und 19.12.2009
11:00 - 15:00 Uhr
Workshop

Weihnachtskrippen aus aller Welt – Museum in Aktion

Die ganze Familie ist eingeladen sich in der Ausstellung »Geweihte Nächte« auf Weihnachten einzustimmen. Musik und Weihnachtsgeschichten aus aller Welt gilt es zu entdecken. Darüber hinaus wird gemeinsam gebastelt und gestaltet.
So. 13.12., 20.12.2009
12:00 - 16:00 Uhr
Weihnachtskrippen aus aller Welt - Museum in Aktion

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2. Arbeitskreis ...STEINZEIT

Der Arbeitskreis ...STEINZEIT wurde 1999 als Arbeitskreis im Niedersächsischen Landesverein für Urgeschichte e.V. gegründet. Er ist ein regionales Forum für Steinzeitfragen geworden und wird von Laien, Amateurarchäologen und Fachleuten besucht. Seine ungezwungene Atmosphäre und die ausdrücklich gewünschte Allgemeinverständlichkeit tun der Wissenschaftlichkeit keinen Abbruch. Alle Veranstaltungen finden im Vortragssaal des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover statt. Gäste sind herzlich willkommen!

Der Arbeitskreis kommt viermal im Jahr zusammen. Die Arbeitstreffen finden immer am 1. Donnerstag im März, Juni, September und Dezember statt. Der Termin für die Jahrestagung ist der 1. Samstag im November.

Anmeldungen per Mail: landesverein@gmx.de oder per Post:
Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Fachbereich Archäologie, Willy-Brandt-Allee 5, 30169 Hannover.

Do. 03.12.2009
16:00 - ca. 19:00 Uhr
Arbeitstreffen: Kunst und Tier im Eiszeitalter
Dr. Jordi Serangeli, Schöningen - Universität Tübingen

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3.  Vortragsreihe des Niedersächsischen Landesvereins für Urgeschichte

Die Vorträge sind Veranstaltungen des Niedersächsischen Landesvereins für Urgeschichte e.V. in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Archäologie des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover. Sie finden statt im Vortragssaal des Niedersächsischen Landesmuseums, Willy-Brandt-Allee 5. Der Eintritt ist frei, im Anschluss Umtrunk mit den Referenten. Gäste sind zu den Vorträgen herzlich willkommen.

Do., 10.12.2009, 19:30 Uhr
Archäologische Highlights aus Niedersachsen III
Vom Scheiterhaufen unters Mikroskop: Brandbestattungen der Römischen Kaiserzeit als historische Quelle
Dr. Babette Ludowici, Hannover
Grabfunde sind eine Hauptquelle für die Erforschung ur- und frühgeschichtlicher Gesellschaftssysteme. Für die Römische Kaiserzeit stehen in Niedersachsen dafür tausende von Brandbestattungsbefunden zu Verfügung. Die Einäscherung der Toten war hier in dieser Zeit  (1. - 4. Jahrhundert) die Regel. Die Asche der Toten wurde meistens in einer Urne beigesetzt. In einigen Regionen begrub an sie aber auch zusammen mit den Rückständen der Scheiterhaufen ohne Urne in einfachen Gruben. Solche so genannten "Brandgrubengräber" sind im archäologischen Befund sehr unscheinbar. Bislang sind nur wenige mit der erforderlichen Akribie untersucht worden. Wie ertragreich dies sein kann, zeigt jetzt die Untersuchung eines kaiserzeitlichen Friedhofs bei Grethem im Landkreis Soltau-Fallingbostel durch das Landesmuseum Hannover. Die dort gewonnenen Erkenntnisse werfen ein ganz neues Licht auf unser Bild des gesellschaftlichen Gefüges der Bewohner Niedersachsen im 2. und 3. Jahrhundert.

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4. Kurz berichtet ... / Aus dem Internet

Highlight für archäologische Sammlung
1.300 Jahre alter Einbaum kommt nach Hannover

Das Landesmuseum Hannover erhält vom Landkreis Celle den berühmten »Einbaum von Wienhausen« als Dauerleihgabe für seine archäologische Sammlung. Der Einbaum aus dem 7. oder 8. Jahrhundert war bisher im Kloster von Wienhausen zu sehen. Das Exponat ist das einzige niedersächsische Boot aus dieser Epoche, das fast vollständig erhalten ist.

Der Einbaum wurde aus dem Stamm einer Eiche hergestellt. Insgesamt ist er rund sieben Meter lang und über einen Meter breit. Die Schiffsbaumethode, bei der ein Boot aus einem einzigen Stück Holz gefertigt wird, gehört zu den ältesten der Welt.

http://www.archaeologie-online.de/magazin/nachrichten/view/highlight-fuer-archaeologische-sammlung/

5.000 Jahre Geschichte an der Porta Westfalica

In Porta Westfalica-Barkhausen (Kreis Minden-Lübbecke) haben die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ihre diesjährige Ausgrabung beendet. Neben Funden aus dem 2008 entdeckten römischen Marschlager haben sie Spuren aus allen Epochen seit der Zeit früher Bauern vor 5.000 Jahren bis hin zum dreißigjährigen Krieg entdeckt.

http://www.archaeologie-online.de/magazin/nachrichten/view/5000-jahre-geschichte-an-der-porta-westfalica/

Älteste Speere der Welt erhalten neues Zuhause
Neues Forschungs- und Erlebniszentrum soll am Fundort der Schöninger Speere entstehen

Zur Umsetzung des Vorhabens haben das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (NLD) jetzt ein Team von Fachleuten engagiert. Ziel ist es, das "Abenteuer Forschung" an einem der bedeutendsten archäologischen Fundplätze der Welt für den Besucher nachvollziehbar und hautnah erlebbar zu machen.

http://www.archaeologie-online.de/magazin/nachrichten/view/aelteste-speere-der-welt-erhalten-neues-zuhause/


Jagd einer Herde von Wildpferden
(© Tom Ungemach)

Archäologisches Museum Hamburg mit steinzeitlichem Feuerwerk auf dem Harburger Weihnachtsmarkt

Am Samstag, dem 21. November und am Samstag, dem 19. Dezember, jeweils von 15 bis 17 Uhr, wird der Steinzeitexperte des Archäologischen Museums Hamburg - Helms-Museum, Holger Junker, die Besucher des Harburger Weihnachtsmarktes mit auf eine Reise weit zurück in die Steinzeit nehmen. Er wird den Besuchern zeigen wie die Funken fliegen, wenn Feuerstein und Katzengold aufeinander treffen und den Zunder zum Glimmen bringen. Schon im vergangenen Jahr hat er die Besucher mit seiner Präsentation begeistert. Er wird Steinzeitwerkzeuge und steinzeitliche Musikinstrumente präsentieren, Techniken der Steinbearbeitung demonstrieren und zeigen, wie unsere Vorfahren lernten, Feuer zu bewahren und mit verschiedenen Methoden und Geräten selbst herzustellen. Die entsprechenden Techniken wird er auf der Bühne des Weihnachtsmarktes vorführen und mit einfachsten Mitteln eines steinzeitlichen Feuerwerks den Weihnachtsmarkt erstrahlen lassen.  
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Treffpunkt:  Bühne auf dem Harburger Rathausplatz, 21073 Hamburg-Harburg

Termin: Samstag, 19. Dezember, 15.00 bis 17.00 Uhr

www.archaeologisches-museum-hamburg.de

 

 

Zum guten Schluss ein Zitat:

Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.

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Dieser Newsletter ist ein kostenloser Service des Freundeskreises  Ur- und Frühgeschichte am Niedersächsischen Landesmuseum Hannover. Zusammenstellung: Sigrid Kluge, Realisation: Gerhard Schilf. Mail:  info@urgeschichte.de.
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